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Geld verdienen mit Websites – Teil 2: Linkverkauf

In der Serie beschreibe ich die verschiedenen Möglichkeiten, mit einer Website oder einem Blog Geld zu verdienen. Im 2. Teil möchte ich meine Erfahrungen mit dem Link An- und Verkauf weitergeben.

Ich habe ja hier im Weblog-ABC schon sehr oft geschrieben, dass Links das Salz in der Website Suppe sind. Wie ich das meine? Ganz einfach: Links sind das A und O jeder Website. Im Artikel Backlink Aufbau könnt ihr nachlesen, wie wichtig Links sind.

Inhalt Serie Geld verdienen mit einer Website

  1. Google AdSense Werbung
  2. Linkverkauf
  3. Affiliate Marketing Einstieg
  4. Affiliate Marketing Netzwerke / Partnerprogramme
  5. Affiliate Marketing Tipps und Erfahrungen
  6. Bezahlte Artikel schreiben
  7. Reviews von Produkten oder Dienstleistungen
  8. Eigene Vermarktung von Werbeflächen
  9. Werbung in Videos / YouTube
  10. Verkauf von eBooks
  11. Eigener Newsletter mit Werbeflächen
  12. Sonstige Möglichkeiten
  13. Weblog-ABC Erfahrungen zum Geld verdienen

Teil 2: Linkverkauf

Erfolg durch Linkkauf und Linkverkauf

backlinkWarum ist Google so erfolgreich? Dieser Frage bin ich mal nachgegangen. Google war nicht die erste Suchmaschine im Netz, Altavista, Yahoo usw. waren deutlich früher auf dem Markt. Warum hat sich Google dennoch so deutlich durchgesetzt? Mittlerweile werden meines Wissens mehr als 95% der Suchanfragen über Google’s Suchmaschine gestellt.

Die Antwort auf die am Anfang gestellte Frage ist einfach. Google hat von Anfang an begriffen, dass eine Information auf einer Website genau dann gut ist, wenn möglichst viele andere Webseiten darauf verweisen. Das kommt einer Empfehlung gleich.

Es ist wie im „normalen“ Leben. Wer würde schon seinem Freund einen eher schlechten Arzt oder das Urlaubshotel gleich neben der Baustelle empfehlen? Richtig, niemand würde das tun. Das trifft auch auf das Internet zu. Wir alle geben uns sehr viel Mühe beim Schreiben von Artikeln und die meisten sind sich auch darüber im klaren, dass die Besucher über den Erfolg einer Website entscheiden. Egal von welcher Seite aus man es betrachtet. Ohne Besucher ist auch im besten Blog oder in der besten Website nichts los. Ohne Interaktion mit den Besuchern herrscht gähnende Langeweile. Eine Website, auf der sich niemand für die Inhalte zu interessieren scheint, ist auch nicht das gelbe vom Ei. Wer Geld mit seiner Website verdienen möchte, muss zunächst einmal für ausreichend Besucher (Traffic) sorgen. Ich habe noch niemanden kennengelernt, der zwar im Internet veröffentlicht, aber nicht will, dass seine Informationen gefunden und gelesen werden. Wenn wir Artikel schreiben, geben wir uns sehr viel Mühe und hoffen, dass die Artikel gut ankommen und auch im Internet verlinkt werden. Wenn wir im Gegenzug weiterführende Links in unsere eigenen Informationen aufnehmen, tun wir dies, weil wir fest davon überzeugt sind, dass die Informationen gut sind. Oder würde von euch jemand auf eine wirklich schlechte Website verlinken? Das macht bestimmt niemand. Google ist von Anfang an davon ausgegangen, dass eine Seite sehr gut ist, wenn diese oft von anderen Webseiten verlinkt wird. Google schenkte von Beginn an der Qualität der Link gebenden Seite und auch dem Linktext (Ankertext) selbst grosse Bedeutung. Es ist ja auch ein grosser Unterschied, ob eine Seite über Sportwagen einen Link (also eine Art Empfehlung) von Porsche bekommt oder von einer drittklassigen Seite von dem neureichen Grafen Koks, der auf seiner Website mit den eigenen Sportwagen etwas protzen will. Genau diese Tatsache hat die Google Suche stark gemacht. Ich kann mich noch gut erinnern, als ich das erst mal vor vielen Jahren Google das erste mal benutzt habe. Ich war von der Qualität der Suchergebnisse tief beeindruckt und habe vortan kaum noch andere Suchmaschinen benutzt.

So, jetzt sollte jeder wissen, wie wichtig Linkaufbau ist.

Es ist kein Geheimnis, dass viele Websites nur durch Linkkauf gross geworden sind. Es gibt einige Marktplätze, bei denen man Links sowohl kaufen als auch verkaufen kann. Am Ende des Artikels habe ich 2 gute Marktplätze verlinkt.

Probleme beim Linkkauf und Linkverkauf

Jeder, der den vorherigen Abschnitt gelesen hat, sollte jetzt eine Ahnung davon haben, wie Google und auch andere Suchmaschinen Betreiber zum Kaufen und Verkaufen von Links stehen. Wer es dennoch Schwarz auf Weis lesen will: Linkkauf und Linkverkauf sind von Google nicht gewünscht. Es kommt in diesem Umfeld schon mal zu Herabstufungen. Das heißt z.B., dass die eigene Seiten erst ab der 3. SERP (Search Engine Result Page – Suchergebnisseite) gelistet werden, auch wenn man vorher ganz vorne gelistet wurde. Pech gehabt. Die meisten klicken in den SERPs nur auf die ersten Suchergebnisse. Bleibt nur noch, gute Nacht zu wünschen. Diese Webseiten werden dann jedenfalls drastisch weniger Traffic haben. Ich würde daher dringend davon abraten, es mit dem Kauf oder dem Verkauf von Links zu übertreiben. Ein paar wenige Links zu verkaufen, schadet nicht so sehr. Das behaupten zumindest viele. Wie Google das genau sieht, weiß man aber nicht. Wie auch immer, bei wirklich tollen Websites mit guter Reputation und entsprechend sehr hohen Besuchszahlen wäre mir das Risiko viel zu hoch und ich würde von Linkkauf und Linkverkauf dringend abraten. Für kleinere Websites, die nicht viel zu verlieren haben, ist der Linkverkauf eine ausgezeichnete Möglichkeit, etwas Geld zu verdienen. 50 Euro im Monat sind da wirklich schnell verdient. Versprochen!

Geld verdienenLinkverkauf mit Backlinkseller* kann ich empfehlen. Gerade auch mit dem Affiliate Partnerprogramm habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Nebem dem Geldverdienen ist es für viele Websites auch verlockend, die eigene Seite durch Linkkauf nach vorne zu bringen (zu pushen). Machen wir uns nichts vor. Genau das tun auch sehr viele Websites. Aber wie gesagt, bitte den Bogen auf keinen Fall überspannen.

Vor- und Nachteile Linkverkauf

Das liegt doch auf der Hand. Die Website Betreiber möchten sich mit dem Linkverkauf etwas dazu verdienen. Nachteil ist, dass man damit sehr vorsichtig umgehen muss und Abstrafungen seitens Google riskiert. Wer es übertreibt, nervt auch mit den vielen möglicherweise nicht so interessaten und thematisch zur Website passenden Links die Besucher. Idealerweise wählt man Links, die zum Inhalt der Website passen. Mehr gibt’s meines Erachtens zu den Vor- und Nachteilen des Linkverkaufs nicht zu sagen.

Jeweils zwei Vor- und Nachteile beim Linkkauf

  • Bessere Positionen in den SERPs (Suchergebnisseiten) und daruch mehr Besucher
  • Mehr Besucher durch die Links auf den Link gebenden Seiten
  • Risiko einer Abstrafung (nicht natürlichen Linkaufbau mag Google überhaupt nicht)
  • Linkkauf kostet Geld

Fazit zum Linkverkauf und Linkankauf

Egal ob ihr Links kaufen oder verkaufen wollt, bitte seid sehr vorsichtig. Sonst riskiert ihr eine Abstrafung und die Suchmaschinen Besucher werden drastisch weniger. Bereits bekanntere Webseiten sollten ganz davon Abstand nehmen. Wer eine kleinere Websites betreibt, kann diese durch Linkkauf etwas pushen oder auch ein wenig Geld mit dem Linkverkauf verdienen.

Im Fazit dürfen natürlich auch nicht die Partnerlinks zum Linkkauf und Linkverkauf fehlen, die ich empfehlen kann.

Link An- und Verkauf ist ein viel diskutiertes Thema. Wie sind eure Erfahrungen?

Mehr über den Autor

Andreas ist Senior Projektmanager in einem der weltweit größten Softwareunternehmen. Nebenbei ist er freier Dozent und lehrt an Fachhochschulen die Themen "Internationales Projektmanagement" und "Softwarearchitektur". Hier im Weblog-ABC gibt Andreas regelmäßig Webmaster, Affiliate und SEO Tipps. Mehr über Andreas und Weblog-ABC.

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Kommentare und Trackbacks (4)

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  1. Hallo Andreas,

    was dazu vielleicht noch zu ergänzen ist: Google ruft sogar dazu auf, gekaufte Links zu melden. Hier gibt’s ein Formular dafür: https://www.google.com/webmasters/tools/paidlinks?pli=1
    Also gerade in Umfeldern in denen es sehr kompetitiv zugeht, würde ich mir das gut überlegen einen Link zu kaufen oder zu verkaufen. Und für Projekte an denen einem viel liegt, sollte man damit sowieso nicht anfangen.

    Viele Grüße,

    Robert

  2. Andreas sagt:

    Hallo Robert,
    Danke für die gute Ergänzung zum Artikel!
    Gruß Andreas

  3. Peter sagt:

    Hallo Andreas,
    wie immer ein sehr wertvoller Artikel. Ich hatte bisher kein Linktausch bzw. Backlinks durch Kauf in Betracht gezogen. Durch einen anderen Artikel von Dir hat sich meine Meinung grundlegend geändert. Linktausch mit relevanten Seiten ist sehr profitabel – wenn man es im Rahmen hält – weniger ist mehr! Habe ich auf meiner neuen Webseite ( 6 Wochen alt) gemacht. Kann nur sagen – super Backlinks bei der Auswertung! Zum Kauf von Backlinks:
    War ich bisher total dagegen. Wieder durch Dich, Andreas, auf Backlinkseller gekommen. Habe es einfach mal ausprobiert und es funktioniert! Also noch mal Danke dafür!
    Grüße Peter
    P.S Innerhalb von 6 Wochen im Alex-Ranking von 14.000.000 auf unter 500.000 ! Backlinks: 4xPR2 7xPR1 und 19xPR0 – was will man mehr!
    Also noch mal Danke für Deine Webseite!

  4. Sven sagt:

    Natürlich ruft google dazu auf, gekaufte Links zu melden. Ich frage mich nur, wer das wie bei einem Konzept wie teliad herausbekommen will. Das würde nur klappen, wenn man bei der Seite selbst einen Link kauft. Allerdings müsste man dann natürlich Geld zahlen und sich selbst vielleicht auch noch bestrafen. Selbst ohne Bestrafung hätte das also nur bei einem großen Konkurrenten Sinn. Bekanntere Websits sollten allerdings ohnehin davon Abstand nehmen. Oder eben auf Angebote eingehen, die ohne einen Zwischenhändler entstehen. Ich las schon oft, dass bekanntere Websites auch direkte Angebote erhalten. In begrenztem Maße ist Linkhandel also immer empfehlenswert. Das ist wie bei Formel 1 Fahrern, man riskiert viel, verdient aber auch dementsprechend. Die Frage, die sich mir nun noch stellt, ist bloß, wann die Abwertung wieder aufgehoben wird – schon nach Entfernung des Links? Niemals? Nach einem bestimmten Zeitraum? Wann wird eine Abstrafung wieder aufgehoben, falls diese eintritt?