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Heatmap Tools zur Blog Optimierung

In diesem Artikel möchte ich einige Heatmap Tools vorstellen und dabei auch untersuchen, warum und wie man solche Tools idealerweise nutzt. Mit Heatmaps läßt sich visualisieren, in welchen Bereichen einer Website sich die Besucher hauptsächlich aufhalten. Ausgewertet werden dabei vor allem die Klicks und auch die Bewegungen mit der Mouse. Die getrackten Daten werden in Form einer Warm- und Kaltdarstellung aufbereitet.

Mit anderen Worten: Eine Heatmap simuliert die Navigation und das Auge der Besucher. Wo schauen die Besucher am häufigsten hin? Dieser Frage gehen Heatmap Tools nach und geben dabei wertvolle Hinweise für die Platzierung von wichtigen Inhalten oder auch von Werbung.

Mit Heatmap Tools können Blog Einnahmen optimiert werden!

Warum Heatmaps nutzen?

  • Ermittlung der High Performance Bereiche
  • Optimierung der Landing Pages
  • Optimierung von Link- und Werbeflächen
  • Kaufabbruch minimieren
  • Ausfüllen von Online Formularen maximieren
  • Prognose zum zukünftigen Verhalten der Besucher
  • Einfache Usability Tests
  • Kurz und knackig: Probleme finden und lösen und dadurch die Website voranbringen!

Heatmaps verstehen und richtig einsetzen

Hier ein Beispiel von einer Weblog-ABC Heatmap. Wer noch nichts damit anfangen kann, sollte keine Angst haben. Ich werde in den kommenden Zeilen alles genauer erklären.

Heatmap

Heatmap

Farben
Die Farben zeigen die Häufigkeit der Klicks an. Die kälteren Farben wie Blau und Grün zeigen die Stellen auf der Website an, die weniger Klicks bekommen. Die warmen Farben wie Gelb und vor allem Orange und Rot zeigen die Stellen mit vielen Klicks an.

Es gibt auch einige Heatmap Tools, die mehr als nur die Farben benutzen, um die Navigation der Besucher durch den Blog zu visualisieren. Eine gestrichelte Linie zeigt meistens eine neue Seite an, während eine rot gestrichelte Linie oft ein Indikator ist, wie weit die User gescrollt haben, bevor sie die Seite wieder verlassen haben.

Natürlich können die Angaben auch abweichen. Daher sollte man sich vor dem Einsatz solcher Tools am besten durchlesen, was die einzelnen Angaben genau zu bedeuten haben.

Heatmap Tools und Services

Clickheat – Ein wirklich gutes Open Source Tool, welches man auf dem Server installieren kann.
Crazy Egg – Sehr leicht zu benutzen mit vielen schönen Effekten. Ab 5.000 Besuche pro Monat muss ein Upgrade auf die kostenpflichtige Version erfolgen.
Clickdensity – Real-time Besucher Tracking mit verschiedenen Preismodellen. Für kleine Webseiten ist die Benutzung frei.
phpmyVisites – Eine frei verfügbare und sehr umfangreiche (GNU/GPL) Software für Webseiten Statistik, Heatmaps und mehr.
Feng-GUI – Ein tolles Tool. Bild hochladen (bis 5 MB) und schon wird eine Heatmap generiert. Basis sind Daten die bereits von anderen Seiten gesammelt wurden.
WP-ClickMap – Eine Heatmap als WordPress Plugin. Gute Idee und für WordPress Blogger ausreichend.

Nun würde mich interessieren, ob ihr Heatmap Tools einsetzt und welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt? Ganz bestimmt gibt es auch noch weitere gute Tools, die ich hier nicht aufgelistet habe. Ich erweitere die Liste gerne!

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Mehr über den Autor

Andreas ist Senior Projektmanager in einem der weltweit größten Softwareunternehmen. Nebenbei ist er freier Dozent und lehrt an Fachhochschulen die Themen "Internationales Projektmanagement" und "Softwarearchitektur". Hier im Weblog-ABC gibt Andreas regelmäßig Webmaster, Affiliate und SEO Tipps. Mehr über Andreas und Weblog-ABC.

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Kommentare und Trackbacks (6)

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  1. Neppo sagt:

    phpmyVisites sieht wirklich gut aus. Jedoch gibts keine Möglichkeit das mit der google Adwords zu verbinden. Mal schauen, vielleicht finde ich ja doch eine Funktion.

    Auch clickdensity schaut interesant aus, muss ich mir bei Zeiten mal anschauen.

  2. Florian sagt:

    Hm, ich hab WP-ClickMap installiert und es werden keine Seiten angezeigt in dem Dropdown.

    Schade!

    • Andreas sagt:

      Hi Florian, in den Tests zum Artikel hat es bei mir funktioniert. Die Klicks der Besucher werden in der DB gespeichert und zur Anzeige gebracht. Natürlich müssen zuerst einmal die Besucher Daten gesammelt werden. Das kann mitunter einen Tag dauern!
      Andreas

  3. Florian sagt:

    Ah ;)
    da war ich zu voreilig!
    Okay, jetzt kann ich die Seiten auswählen, aber die Seite wird nur geladen und es wird nichts visualisiert.

    Muss sonst noch etwas eingestellt werden?

    • Andreas sagt:

      War bei mir nicht notwendig. Aber das Sammeln der Daten kann schon etwas Zeit in Anspruch nehmen (je nach Traffic der Seite).