Anna Thomas Manes: SOA ist tot. Es lebe der Service!
Bereits im Januar hat Anne Thomas Manes (Vice President und Research Director u.a. für Application Platform Strategies der Burton Group) in ihrem Blog das Ende von Service Oriented Architectures verkündet, während sie 2008 in ihrem Blog noch nach Success Stories zu SOA gesucht hatte.
Zwar schon ein etwas älterer, aber dennoch interessanter Bericht.
Ihre Argumente:
- SOA ist zu teuer
- SOA hat zu wenig gebracht (keine Kostenersparnis oder erhöhte Flexibilität)
- Viele SOA Projekte sind gescheitert
Das einzig gute sind laut Anne Thomas Manes die vielen entstandenen Services, die SOA ablösen sollen (z.B. Clouds, MashUps und SaaS).
Meines Erachtens ist es auch sehr problematisch zu versuchen, große Systemlandschaften von noch größeren Unternehmen komplett auf SOA umzustellen. Es wundert mich überhaupt nicht, dass solche Projekte reihenweise gescheitert sind. Die Architektur läßt sich nicht so ohne weiteres umstellen und ein SOA Framework um die vorhandene Software zu bauen bringt auch mehr Probleme als Lösungen. Die Systemlandschaft wird noch komplizierter statt einfacher. Es entsteht mehr fehleranfälliges Coding, die Erweiterbarkeit der Software leidet und der Support wird teurer.
Projekte, in denen ein SOA Ansatz für eine komplett neu zu entwickelnde Software gewählt wurde, finde ich sehr interessant und vielversprechend.
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