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Mit Facebook Geld verdienen

Facebook Ads

Social Media Dienste wie Facebook, Google+ und Twitter finden immer größeren Zuspruch. Die Fangemeinde wächst und der Microblogging und die beiden sozialen Netzwerke sind nicht mehr aus dem Internet wegzudenken. Spezielle Facebook und Twitter gibt es jetzt schon seit Jahren. Viele Facebook Accounts haben mittlerweile eine stattliche Fangemeinde. Jeder vierte Deutsche ist bei Facebook aktiv. Es gibt Seiten von Privatleuten mit Tausenden Fans. Auch den Tweets von Twitter folgen mitunter viele Tausende User. Da liegt es Nahe, diesen Bekanntheitsgrad auch kommziell zu nutzen. Bezahlte Tweets in namhaften Accounts sind die Folge und Facebook bietet längst Werbung für die Seiten an, im im Prinzip Google AdSense ähnelt. Unternehmen nutzen solche Kanäle oft auch für Viral-Marketing Kampagnen. Ich habe selbst schon solche Anfragen für Weblog-ABC und meinen Twitter Account bekommen.

In der aktuellen Ausgabe informiert das Online-Magazin INTERNETHANDEL darüber, wie Werbung und Marketing auf Facebook konkret funktionieren. Neben einigen grundlegenden Informationen zu Facebook erfahren die Leser mehr über die enorme Reichweite und den hohen Wirkungsgrad dieser Plattform. Es werden alle Werbe- und Aktionsformen vorgestellt. Die Facebook Profile, Fanpages (Facebook Fan Seite erstellen)und Gruppen kommen nicht zu kurz. Mit dem F-Commerce haben interessierte Affiliates die Möglichkeit, Produkte und Dienstleistungen innerhalb des sozialen Netzwerks anzubieten. Im Gegenzug handelt es sich bei Facebook Ads wie oben schon kurz angedeutet um eine ähnliche Werbeform wie Google AdSense.

Natürlich haben Nutzer auch die Möglichkeit, ihre eigenen Produkte auf Facebook anzubieten. Es gibt 2 Möglichkeiten. Die Produkte und Dienstleistungen können direkt in einem integrierten Online-Shop angeboten werden, was zum Teil schon mit sehr hohem Aufwand verbunden ist. Sehr viel einfacher ist es, wenn der eigene Online-Shop einfach nur verlinkt wird.

Grundvoraussetzung zum Geld verdienen mit Facebook

  • Eine Fanseite erstellen
  • Eine Gruppe gründen
  • In fremden Gruppen durch Postings einen guten Namen machen
  • Optimaler Aufbau eigener Postings
  • Richtiger Umgang mit anderen Facebook Usern
  • Hohe Anzahl an sogenannten Fans

Es ist nicht leicht, aber sicherlich lassen sich mit Facebook ein paar Euro’s nebenher verdienen. Allerdings muss man einigen Aufwand investieren und ich frage mich, ob dieser Aufwand nicht besser in eine eigene Website gesteckt werden sollte. Wer den (technischen) Aufwand zur Erstellung einer Website scheut, wird sicherlich zwischen Facebook und vielleicht Blog Plattformen wie z.B. Google’s Blogger.com wählen. Beide Möglichkeiten bieten eine Plattform, die es angehenden Affiliates ermöglicht, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Den Inhalt. In beiden Fällen sind das die Postings. Im Artikel Auswahl der Plattform habe ich Pro- und Contra von solchen Plattformen im Vergleich zur eigenen Website mit eigener Domäne gegenübergestellt.

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Blog Einnahmen und Statistik August 2011

Im August habe ich ein kleines Jubiläum. Ich schreibe heute zum 20. mal über meine Blog Einnahmen und Statistik. Im Januar 2010 kamen etwas mehr als 2.000 Besucher ins Weblog-ABC, die zu knapp 15 Euro Einnahmen geführt haben. Mittlerweile begrüße ich mehr als 5.000 Besucher und die Einnahmen liegen so bei 150 Euro. Das ist sicher keine grosse Success Story, aber ich bin damit zufrieden. Am Anfang hatte ich Bedenken, dass ich Monat für Monat die Lust zum Bloggen aufbringe und sprichwörtlich am Ball bleibe. Diese Bedenken haben sich zum Glück zerschlagen und ich bin zuversichtlich, im Weblog-ABC über Jahre hinweg neue Artikel zu veröffentlichen. Ich stehe immer noch erst am Anfang!

Blog Einnahmen August 2011

Im August habe ich 143,80 Euro (Vormonat: 149,52 Euro) mit Weblog-ABC eingenommen. Im Vergleich zum Vormonat sind die Einnahmen ungefähr gleich geblieben.

Die meisten Einnahmen erziele ich mit Affiliate Marketing Netzwerken. Hier die Einnahmequellen im Detail:

  • Affiliate Marketing: 101,80 Euro
  • AdSense: 12,00 Euro
  • Bezahlte Posts: 30 Euro

Unter den Partnerprogrammen laufen nach wie vor Superclix und Backlinkseller (Partnerlinks) am besten.

Zugriffsquellen

  • Suchmaschinen: 3.907 (73,77%)
  • Direkte Zugriffe: 673 (12,71%)
  • Verweis-Websites: 630 (11,90%)
  • Sonstiges: 86 (1,62%)

Weblog-ABC Besucher- und Einnahmen Statistik

Monat Besuche Seitenzugr. Seiten/Besuch Abspr.rate Ø Besuchszeit Einnahmen
August 5.296 9.072 1,71 76,15% 01:22min 143,80 Euro
Juli 4.854 8.856 1,82 72,87% 01:41min 149,52 Euro
Juni 4.427 7.464 1,69 75,83% 01:31min 126,75 Euro
Mai 4.527 7.952 1,76 74,97% 01:27min 115,33 Euro
April 4.481 7.908 1,76 74,58% 01:31min 155,76 Euro
März 5.482 9.131 1,67 76,61% 01:24min 195,48 Euro
Februar 4.974 8.961 1,80 74,45% 01:39min 168,29 Euro
Januar 4.773 8.320 1,74 74,75% 01:45min 130,49 Euro
Dezember 4.386 7.230 1,65 75,13% 01:39min 125,38 Euro
November 4.882 7.977 1,63 73,56% 01:42min 123,87 Euro
Oktober 4.769 8.187 1,72 74,19% 01:47min 110,18 Euro
September 4.479 7.534 1,68 72,85% 01:44min 138,71 Euro
August 4.509 7.585 1,68 73,83% 01:47min 82,37 Euro
Juli 3.756 6.822 1,82 73,14% 02:02min 88,07 Euro
Juni 3.056 5.370 1,76 73,92% 02:00min 94,63 Euro
Mai 2.881 4.805 1,67 73,10% 01:28min 53,34 Euro
April 2.925 5.323 1,82 72,03% 01:59min 42,77 Euro
März 2.844 4.978 1,75 71,94% 02:08min 18,60 Euro
Februar 3.182 5.406 1,70 72,19% 01:43min 16,10 Euro
Januar 2.066 3.476 1,68 71,25% 01:38min 14,96 Euro

Die Seite Geld verdienen gibt viele Tipps zum Geld verdienen im Internet und im Artikel Affiliate Marketing Netzwerke habe ich die für mich besten Partnerprogramme zusammengefaßt.

Für viele von euch ist die Serie Anfänger Tipps zum Geld verdienen im Internet interessant. Dort gebe ich Tipps rund um AdSense, Linkverkauf und Affiliate Marketing.

Beliebte Artikel im August 2011

Fazit und Ausblick

Ich freue mich über den Anstieg der Besuchszahlen, wobei sich die Einnahmen in diesem Monat leider nicht verbessert haben. Im September habe ich mir vorgenommen, zum ersten mal die 6.000 Besucher Grenze zu überschreiten. Die Einnahmen sollten dann eigentlich auch etwas höher ausfallen. Mal sehen, was daraus wird. Ich werde auf jeden Fall darüber berichten.

Hier geht’s zu den vergangenen Blog Einnahmen und Statistik Berichten.

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Related Posts mit Thumbnails

Am Wochende habe ich eine Änderung am Design meines Blogs vorgenommen. Ich habe schon seit längerer Zeit das Related Posts Plugin von Sergej Müller hier im Einsatz. Das Plugin sucht nach themenrelevanten Beiträgen innerhalb der aktuellen Kategorie und listet die gefundenen Artikel unter jedem Post gruppiert auf.

Related Posts ab sofort mit Thumbails

Ab sofort sind die Related Posts mit einem Thumbnail Bild versehen. Das sieht optisch im Vergleich zur reinen textuellen Auflistung der Beiträge sehr viel ansprechender aus. Schaut euch mal das Beispiel an. Schön, oder? Unten beschreibe ich, wie das geht.

Wie geht’s? Code-Schnipsel zum Kopieren

Nach der Installation des Plugins sind lediglich 2 Anpassungen am Design vorzunehmen.

1. Style.css erweitern

Folgenden Code an das Ende der style.css (in WordPress unter Design / Editor zu finden) kopieren.

.related{
width: 100%;
font-size: 12px;
background: none;
}
.related a{
text-decoration: none;
}
.related li{
margin: 5px;
padding: 5px;
width: 265px;
float:left;
border: 1px solid #dedede;
}
.related ul li{
background: none;
}
.related img{
width: 70px;
height: 70px;
float: left;
margin: 5px;
border: 3px solid #dedede;

2. Single.php anpassen

Folgenden Code in PHP Datei Single.php (einzelner Artikel) kopieren. In meinem Beispiel habe ich eine Stelle am Ende eines Artikels gewählt (nach dem Statement <?php the_content(“); ?>).

<div class="related">
<h3>Weitere interessante Beiträge</h3>
<ul style="list-style-image: none;">
<?php do_action(
'related_posts_by_category',
array(
'orderby' => 'post_date',
'order' => 'DESC',
'limit' => 6,
'echo' => true,
'before' => '<li>',
'inside' => '',
'outside' => '',
'after' => '</li>',
'rel' => 'nofollow',
'type' => 'post',
'image' => 'array(70,70)',
'default' => 'http://weblog-abc.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/logo-weblogabc-70.png',
'message' => 'Keine Treffer'
)
) ?>
</ul>
</div>

Bei der Bildgröße habe ich mit jeweils 70px Höhe und Breite exakt die Größe meiner WordPress Thumbnails angegeben, die ich jedem Artikel hinzufüge. Da es die Thumbnail Funktion erst seit WordPress 2.9 gibt, habe ich noch ein Default Bild hinzugefügt, damit auch ältere Posts per Bild verlinkt werden können. Das Statement .related lu li { background: none; } war bei mir wichtig, da ich meine normale Formatierung für Aufzählungen (vor allem die Aufzählungszeichen) bei den „related posts“ nicht übernehmen wollte.

Weitere Möglichkeiten zur Individualisierung der „Related Posts“ sind auf der Plugin Seite beschrieben.

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Online-Handel in Europa

INTERNETHANDELDie Europäische Wirtschaftsgemeinschaft hat in den letzten Jahren durch Regelungen, Bestimmungen und eine allgemeine Harmonisierung gute Voraussetzungen für den Handel zwischen den EU Staaten geschaffen. So wurden z.B. Zollschranken und Einfuhrsteuern abgeschafft und durch leichter verständliche und marktgerechte Mechanismen ersetzt. Das hat den Zugang zu einem gemeinsamen Markt vereinfacht. Unter den Online-Händlern herrscht aber immer noch Zurückhaltung, wenn es um den internationalen Ein- und Verkauf von Waren und Produkten geht.

Laut Statistik sind 60% der Verkäufer nicht bereit, die Ware auch ins europäische Ausland zu versenden. Das ist doch beachtlich, zumal gerade Online-Händler normalerweise eher empfänglich sind für neue Märkte, Techniken oder Strategien. Grund genug, mich näher mit diesem Thema zu beschäftigen.

Welche Barrieren, Hürden und Problemstellungen gibt es in Bezug auf den EU Binnenhandel?

Einige Probleme basieren auf verkehrten Vorstellungen der Marktteilnehmer, andere verlangen nach markt- und praxisorientierten Lösungen, die von den Händlern leider nur sehr zögerlich umgesetzt werden.

Die Endverbraucher sind größtenteils bereit, die Internet Einkäufe auch bei Online-Händlern im Ausland zu tätigen. Die Händler widerrum haben die große Chance, den Absatzmarkt zu vervielfachen. In den 27 EU Mitgliedsstaaten leben mehr als 500 Millionen Menschen. Für einen Deutschen Online-Händler bedeutet das eine potentielle Versechsfachung der Kunden. Was sind die Gründe für die Zurückhaltung?

  • Sprachliche Hürden
  • Wer würde schon in England online einkaufen ohne die Sprache zu beherrschen? Auch die Händler selbst sind verunsichert und wissen nicht, wie sie mit potentiellen Kunden oder Geschäftspartnern aus dem Ausland kommunizieren sollen.

  • Kulturelle Hürden
  • Die Besucher eines Webshop zum Kaufabschluss zu bringen, ist nicht gerade einfach. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es hier Abweichungen je nach Kultur geben kann. Während man in Deutschland sicher Werbung weniger mag und auf offensichtliche Aufforderungen zum Kauf eher ablehnend reagiert, sieht das in einem Webshop im europäischen Ausland vielleicht schon wieder ganz anders aus. Wer kennt nicht aus Urlauben die zum Teil schon recht nervigen ständigen Fragen, ob man etwas kaufen möchte. Oft wird man die Leute ja kaum noch los. Im Internet weicht die Kultur sicherlich auch teilweise ab und es ist für einen Online-Händler nicht einfach, andere Kulturen zu berücksichtigen.

  • Rechtliche und steuerrechtliche Unsicherheiten
  • Gibt es in anderen Ländern andere Gesetze? Mit Sicherheit! Also gehen die Händler auch von Risiken durch andere Gesetze oder sonstigen Vorschriften aus.

  • Logistik und Versandkosten
  • Viele potentielle Kunden gehen davon aus, dass die Versandkosten bei einer Bestellung im Ausland einen Preisvorteil wieder zunichte machen. Im Fall einer Rücksendung sieht man auch hohe Kosten auf sich zukommen.

Das Online-Magazin INTERNETHANDEL gibt in der aktuellen Ausgabe einige Tipps zum Thema „Europaweiter Einkauf und Verkauf: Chance, Barrieren und Lösungen für Online-Händler“, welche diesen Artikel gut ergänzen. Habt ihr auch schon Erfahrungen mit Online Einkäufen im Ausland gemacht? Wenn ja, freue ich mich über einen Kommentar.

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10 Gründe für das Scheitern von Existenzgründern

Weblog-ABC gibt Tipps zum erfolgreichen Aufbau einer Website oder eines Blogs. Angehende Selbständige und Existengründer sollten sich über potentielle Gründe für das Scheitern der Online Tätigkeiten stets bewußt sein. Die Zeitschrift Geschäftsideen hat 10 Gründe für das Scheitern von Existenzgründern aufgeführt, die ich kurz vorstellen möchte.

Zu wenig Eigenkapital

Existenzgründung - EigenkapitalOhne Moos nix los. Wer zu wenig eigenes Kapital mit in die Selbständigkeit bringt, wird es sehr schwer haben. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Fremde Kapitalgeber (z.B. Banken) stellen i.d.R. Bedingungen und verlangen ein Return on Investment. Nicht nur das, meistens fallen auch noch ordentliche Zinsen an. Es ist schwer, gerade die oft zähen Anfangsmonate zu überbrücken. Existensgründer sollten auch bedenken, dass der Lebensunterhalt immer gesichert sein muss, d.h. gerade in den schweren Anfangsmonaten ist damit zu rechnen, dass man durchaus auch vom Startkapital seinen Lebensunterhalt bzw. sein Einkommen absichern muss.

Fehler bei der Finanzierung

Die meisten Bauherren werden sich wohl bei der Finanzierung ihres Eigenheims verplant haben. Die Mehrkosten halten sich aber hoffentlich noch in Grenzen. Ähnlich sieht es bei der Finanzierung der Selbständigkeit aus, nur dass diese viel schwieriger zu planen ist als mitunter ein Hausbau. Viele Selbständige bekommen von der Bank den Geldhahn zugedreht, noch bevor der Umsatz erstmalig größer ist als der Gewinn.

Kaufmännische Kenntnisse sind Fehlanzeige

Existenzgründung - BetriebswirtschaftHabt ihr das auch schon erlebt? Ein Handwerker leistet gut Arbeit, aber die Rechnung kommt und kommt nicht. Ähnlich sieht’s bei Webseiten aus. Die Idee ist klasse, die technische Umsetzung brillant, aber leider sind dem Gründer betriebswirtschaftliche Zusammenhänge völlig fremd. Gerade Informatikern sagt man nach, dass sie sogar eine Abneigung gegen BWLer haben. Leider führt diese Abneigung zu BWL Themen oft zum Scheitern einer Existenz.

Businessplan

Viele angehende Selbständige machen den Fehler und erstellen einen Businessplan einzig und allein mit dem Hintergedanken, benötigte Finanzmittel von der Bank oder anderen Kapitalgebern zu erhalten. Wichtig ist aber, dass ein Business Plan die Realität widerspiegelt und eher konservative Planungen enthält. Es schadet auch nicht, den Plan immer wieder an neue Gegebenheiten anzupassen (z.B. an weniger Umsatz als erwartet). Mittel- und Langfristig gesehen gilt ein Businessplan auch als Selbstkontrolle. Wo stehe ich mit meinem Business? Wo will ich noch hin? Solche oder ähnliche Fragen stellen sich Selbständige permanente und es gilt, den Plan stets im Auge zu behalten.

Falsche Markteinschätzung

Existenzgründung - Falsch MartkeinschätzungDas ist meines Erachtens der schwerste Teil der Selbständigkeit und zugleich auch der häufigste Grund des Scheiterns einer professionellen Existenzgründung. Die Idee reicht nicht aus. Das sollte jedem klar sein. Zusätzlich müssen viele andere Faktoren greifen, als erstes sollte es genügend potentielle Kunden geben und die Konkurrenz auch nicht gerade übermächtig sein. Die meisten Existenzgründer überschätzen die Nachfrage und unterschätzen den Wettbewerb. Angehende Selbständige sollten sich daher sets vor Augen halten, dass es sehr schwer ist, Kunden zu gewinnen und auch langfristig an das eigene Unternehmen zu binden. Genauso wichtig ist der Grundsatz: „Die Konkurrenz schäft nicht!“.

Familiäres Umfeld

Es gibt sie oft, die Anzeigen in der Tageszeitung oder auch im Internet: „Monatlich 5.000 Euro als Selbständiger mit 2 Stunden Arbeit pro Tag verdienen!“. Diese Augen sind (leider) fernab jeglicher Realität. Die grausame Realität sieht ganz anders aus. Selbständigen wird extrem viel abverlangt. Nur der Wille zum Erfolg reicht nicht. Es gilt, jeden Tag auf das Neue die Ärmel hochzukrempeln und fast immer rund um die Uhr zu schuften. Wer seine sonstigen Verpflichtungen nicht mit der Selbständigkeit unter einen Hut bringen kann, der wird gnadenlos scheitern. Hohe Schulden sind nicht gerade selten die Folge. Wichtig ist daher, dass auch die Familie hinter der Existenzgründung steht und auch entsprechende Unterstützung leistet.

Selbstüberschätzung

Die Welt eines Exitenzgründers ist rosarot und die Geschäftsidee ist so dermaßen gut, dass man ruhig auf Pump leben kann. Alles wird Gut und die Einnahmen werden bald sprudeln. Oft entwickeln sich die Geschäft aber nicht so schnell und die Umsätze in der erhofften Höhe bleiben aus. Die Folge sind finanzielle Schieflagen und die Existenz ist schnell wieder beendet. Erfolgreiche Selbständige überlegen ganz genau, ob eine Ausgabe eine gute Investition ist oder eigentlich nur das eigene Ego befriedigt. Es muss nicht gleich das zentrale repräsentative Büro sein, vor dem ein schicker Firmenwagen parkt. Davon hängen zum Glück keine Aufträge ab.

Streit unter Gründern

Existenzgründung - Streit unter GesellschafternNach ein paar Jahren und den ersten Erfolgen kann es schon mal zum Streit zwischen den Gründern kommen. Daher sollten die Gründer unbedingt Verträge auf Fallstricke prüfen und besonders bei Zugeständnissen an andere Gesellschafter vorsichtig sein. In der euphorischen Gründungsphase werden oft Fehler gemacht, die später bereut werden. Bedenken sollte man auch, dass sich die Zielsetzungen der Gründer im Laufe der Zeit verändern können. Ein Konflikt sollte unter den Gründern daher direkt angesprochen werden. Meistens gibt es eine Lösung, die alle Beteiligten zufrieden stellt.

Fehlende Innovation

Die Idee ist in die Tat umgesetzt und das Unternehmen wirft die ersten Gewinne ab. Jetzt kann man sich zurücklehnen und entspannt den Erfolg genießen. Leider ist es nicht so einfach. Der Wind kann sich schnell wieder drehen und die Umsätze einbrechen. Gründe dafür gibt es viele. Das Produkt ist nicht mehr in, um nur einen von vielen möglichen Gründen zu nennen. Es ist daher wichtig, finanzielle Durststrecken überbrücken zu können und durch Innovation oder Diversifikation das Geschäftsmodell langfristig abzusichern.

Sonstige Ursachen für das Scheitern

Es gibt viele weitere Gründe, warum erfolgreiche Existenzgründung scheitern kann. Das Verhalten der Käufer kann sich ändern oder Trendeinbrüche können auftreten.

Fazit

Existengründer behalten stets ihr Geschäftsmodell im Auge und überprüfen es auf mögliche Schwachstellen. Anpassungen werden nicht gerade selten vorgenommen. Rückschläge müssen in Kauf genommen werden. Wichtig ist auch, dass schnell die richtigen Entscheidungen getroffen werden.