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Webmasterfriday: Leben in der virtuellen Welt

Heute ist Internetsucht das Thema im Webmasterfriday. Ein interessantes Thema, dem ich auch gerne ein paar Zeilen widmen möchte.

Während ich noch vor knapp 30 Jahren den Film War Games zum ersten mal gesehen habe und in den folgenden Tagen von einem Akkustikkoppler geträumt hatte, ist heute das Internet in allen Haushalten nicht mehr wegzudenken.

Wie lange bin ich Online?

Diese Frage zu beantworten fällt gar nicht so leicht. Bei der Antwort klammere ich mal die beruflichen Aktivitäten im Internet aus. Während der Arbeitszeit prüfe ich E-Mails und nutze auch Pausen, um in meinem Feedreader die neuesten Artikel nach interessanten Themen zu durchforsten. Nach der Arbeit bin ich dann oft noch als Blogger aktiv. Ich beantworte dann Anfragen, prüfe meine Blog Statistik (sowohl Einnahmen als auch Besucherzahlen) und bereit neue Artikel vor. Ich würde sagen, ich bin täglich mindestens 2 Stunden im Internet unterwegs. Am Wochenden verbringe ich natürlich deutlich mehr Zeit im Internet. Ich nehme an, es dürften so um die 3 Stunden pro Tag sein.

Ich finde, meine Onlinezeiten sind noch im Rahmen. Das liegt vermutlich vor allem daran, dass ich weder auf Twitter, noch auf Facebook oder anderen Social Media Netzwerken wie Wer-Kennt-Wen sehr aktiv bin.

Geht’s noch ohne Internet?

In Urlauben stelle ich immer wieder fest, wie sehr das Internet doch mittlerweile dazugehört. So ist ein WLAN Anschluss in der Ferienwohnung für mich mittlerweile ein wichtiges Kriterium. Wobei ich sagen muss, dass wir auch sehr oft Urlaub ohne Laptop und iPad machen. Für die Entspannung ist es meines Erachtens besser, ein Buch zu lesen und den Meerblick zu genießen. Da muss dann auch das Weblog-ABC mal ruhen.

Ich würde daher sagen: Ja, es geht auch ohne Internet. Aber es kribbelt dann schon ein wenig! :-)

Kommt das reale Leben zu kurz?

Bei mir würde ich das klar verneinen. Ich bin beruflich doch fast den ganzen Tag am Laptop und möchte daher in meiner Freizeit nicht auch noch ständig am Rechner rumhängen. Daher kann ich mich auch für Facebook & Co nicht so sehr begeistern. Mir fehlt bei vielen Aktivitäten einfach der Sinn. Woraum sollte ich meinen Facebook Freunden mitteilen, dass ich gerade Kaffee hole, Fahrrad fahre oder meinem Lieblings Fussball Verein 1.FC K’lautern die Daumen drücke (was auch bitter notwendig ist)? Interessiert das wirklich jemanden? Ich kann und möchte mir das nicht vorstellen. Es bringt mir auch nichts, mein komplettes Leben online offen zu legen. So von wegen mein Haus, mein Boot und mein Auto. Aus dem Alter bin ich raus bzw. war nie drin.

Ihr könnt gerne über Kommentare mitteilen, warum für euch Facebook & Co Sinn machen. Ausser meine Posts dort zu verlinken, sehe ich wenig Mehrwert.

Einzig und allein Twitter finde ich wirklich nützlich. Allerdings nur, wenn es gelingt, die Spreu vom Weizen zu trennen und die vielen unsinnigen Tweeter aussen vor zu lassen. Diese Aufgabe ist aber leider nicht so einfach getan wie hier geschrieben.

Wie steht ihr zum Internet bzw. könnt ihr euch ein Leben ohne Internet noch vorstellen?

Mehr über den Autor

Andreas ist Senior Projektmanager in einem der weltweit größten Softwareunternehmen. Nebenbei ist er freier Dozent und lehrt an Fachhochschulen die Themen "Internationales Projektmanagement" und "Softwarearchitektur". Hier im Weblog-ABC gibt Andreas regelmäßig Webmaster, Affiliate und SEO Tipps. Mehr über Andreas und Weblog-ABC.

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