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Blog Bilder von Depositphotos – Ein Testbericht

Bilder machen einen Blog lesenswerter. In diesem Testbericht stelle ich mit Depositphotos.com einen Dienst zum Kaufen und Verkaufen von (Stock-) Bildern vor. Im Sortiment von mehr als 200.000 Photografen sind neben Stockbildern auch Vektorgrafiken und Illustrationen. Insgesamt stehen fast 5,5 Millionen Blog Bilder zur Verfügung und es kommen derzeit jede Woche mehr als 100.000 neue Bilder dazu. Diese Werte haben mich neugierig gemacht, mir Depositphotos näher anzuschauen. Da ich selbst Hobby-Photograph bin (mein Reiseberichte und Foto Blog), schließe ich auch das Hochladen von Bildern in Zukunft nicht aus. Daher werde ich in den nächsten Wochen auch die Verkäuferseite ausgiebig testen und meine Meinung in einem 2. Artikel kundtun.

Warum auf Qualitätsbilder setzen?

Depositphotos: Photograf

Lizenziert durch Depositphotos.com/scyther5

Damit sich jeder ein Bild von der Qualität der Stockbilder machen kann, habe ich auch hier im Artikel rechts ein Bild hinzugefügt. Bilder sagen mehr als Tausend Worte. Hilfreich bei der Suche nach geeigneten Stockbildern sind auch die verschiedenen Kategorien und Tags, dazu aber später mehr. Ich habe in meinen Tests eigentlich immer die passenden Bilder gefunden. Egal, ob ich nach Blog Bilder, einer Frau im Lavendelfeld, Suchmaschinenoptimierung, Blog, Social Media oder Affiliate Marketing gesucht habe. Vorab: Die Resultate haben mich immer überzeugt und ich werde meine Credits auf jeden Fall erweitern, da ich meinen Blog mit professionellen Bildern noch verbessern kann.

Anmeldung bei Depositphotos

Depositphotos: Frau im Lavendelfeld

Lizenziert durch Depositphotos.com/carlodapino

Photograph (=Verkäufer) oder Webmaster (=Käufer), das ist die erste Frage, die beim Anmelden beantwortet werden muss. Auf den Verkauf von Bildern über Depositphotos gehe ich in einem 2. Artikel ein, darum möchte ich mich zunächst auf die Registrierung als Käufer konzentrieren.

Die Registrierung ging sehr einfach und schnell. Username und Passwort wählen, die E-Mail Adresse eingeben und schon kann es losgehen. Okay, die E-Mail Adresse mußte ich noch über eine mir geschickte E-Mail bestätigen, aber das kennt man ja von fast allen anderen Diensten im Internet. Unglaublich, aber die Registrierung hat mich wirklich nur eine Minute gekostet (inkl. Bestätigung der E-Mail). Das ist sehr angenehm, zumal ich mich ohnehin immer wundere, dass viele Dienste bei der Registrierung alle (un)möglichen Daten als Eingabe abverlangen, die für die Benutzung der Dienste überhaupt nicht notwendig sind.

Bis jetzt fällt die Usability angenehm positiv auf und daran wird sich nichts ändern.

Zum Testen hat mir Depositphotos freundlicherweisse 15 Credits zur Verfügung gestellt. Diese hätten mich normalerweise ca. 11,60 Euro (~15 Dollar) gekostet. Einfach auf Promo-Preisnachlass klicken, Code eingeben und auf okay klicken. Schon sind die 15 Credit’s zum Testen scharf geschaltet. Besser und schneller (Usability) geht’s nicht.

Depositphotos: Bilder herunterladen

Depositphotos: Bilder herunterladen

Mit den 15 Credits kann ich genau 30 Bilder herunterladen, da die Stockbilder in der von mir gewünschten Größe (XS) genau 0,5 Credits kosten. Ich kann also umfangreich testen und 30 Bilder hier im Weblog-ABC einbinden. Das sollte meine Artikel zumindest optisch aufwerten.

Navigation: Bilder suchen

Bei vielen Tests wird ein zentraler Punkt oft kaum beachtet: Die Navigation. Ich habe nicht gerade viel Zeit zur Verfügung, um mich durch tausende Seiten zu klicken, bis ich das richtige Bild für einen Artikel gefunden habe. Eine gute Suchfunktion, passende und mit bedacht ausgewählte Kategorien und Tags sind eine Grundvoraussetzung für einen Webshop und Depositphotos.com ist letztlich nichts anderes als ein Webshop, der Bilder zum Verkauf anbietet. Natürlich ist der Web 2.0 Gedanke fest verankert, da die Photographen Teil der Community sind und ihre Bilder selbst hochladen und verkaufen. Zurück zur Navigation. Die Seiten sind sehr gut durchdacht und wirken aufgeräumt. Eine erste Orientierung bieten die Kategorien, die erwartungsgemäß links in der Sidebar zu finden sind. Alternativ wird auf der Startseite nur die Suchfunktion im Header angeboten. Diese Elemente der Navigation sind für eine erste Orientierung auch vollkommen ausreichend. Ganz im Gegenteil, ein Überladen der Startseite mit weiteren Navigationselementen würde nur zur Unübersichtlichkeit führen.

Bilder kaufen

Bilder können über Credits, Abonnement oder SMS gekauft werden. Ein Credit entspricht einem US-Dollar und je nach Größe kann man damit maximal 2 Bilder kaufen. Wer keine Kreditkarte oder Paypal Konto hat, kann mit dem Handy die Bilder per SMS bezahlen.

Depositphotos: Credits / Bilder kaufen

Depositphotos: Credits / Bilder kaufen

Ich persönlich werde auf die Paypal Option zurückgreifen, wenn ich meine Credits aufstocken muss. Ein Abo kommt für mich nicht in Frage, da ich so viele Bilder nun auch wieder nicht downloaden werde. Für viele Webseitenbetreiber kommt aber sicherlich auch ein Abo in Frage. Das hängt einzig und allein vom Download-Volumen ab.

Schade finde ich, dass ein Nachlass nicht automatisch angeboten wird, wenn man sein Konto gleich mit etwas mehr Credits aufstocken möchte. Da ist wenig Anreiz, das Konto gleich mal mit 100 Credits aufzuladen. Möglich ist das, wie der Screenshot oben beweißt. Allerdings ist eine E-Mail an den Kundendienst notwendig. Ich würde mir wünschen, dass die Nachlässe gleich fest in das Preismodell eingearbeitet werden.

Hilfreich finde ich auch die Funktion „Downloads mit Credits“. Dort sind alle Bilder verlinkt, die vom angemeldeten User bis jetzt heruntergeladen wurden.

Standardlizenz vs. erweiterte Lizenz

Für die meisten Blogger wie mich ist die Standardlizenz vollkommen ausreichend. Wichtig ist der Hinweis auf das Copyright (Lizenziert durch Depositphotos.com/Photograf) unter jedem Bild. Änderungen am Original sind möglich, die Größe kann z.B. auf ein passendes Format reduziert werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Lizenz zu erweitern. Es würde den Rahmen hier sprengen, wenn ich alle möglichen Lizenzmodelle hier auflisten würde. Mehr Informationen können unter Depositphotos.com abgerufen werden.

Fazit

Ich bin von dem Depositphotos Angebot überzeugt und werde auch in Zukunft immer mal wieder Bilder kaufen, um wirklich wichtige Artikel noch professioneller zu gestalten. Mich hat die große Auswahl an qualitativ hochwertigen Bildern überzeugt. Es ist mir auch immer gelungen, recht schnell ein passendes Bild zum einem bestimmten Thema zu finden. Das ist mir auch sehr wichtig, da ich keine Zeit zu verschenken habe. Für mich ist die Größe XS (425x238px) vollkommen ausreichend und somit zahle ich etwas 40 Cent pro Bild. Das ist nicht viel und alleine über die AdSense Werbung in den Artikeln hole ich das mehrfach wieder rein. Da für mich Bilder sehr wichtig sind, glaube ich, dass meine Artikel dadurch interessanter werden und meine Leser sehen das hoffentlich ähnlich. Wer keine Credits zum Testen bekommt, kann sich auch für ein kostenloses Probe Abo registrieren. Dann kann man 7 Tage lang jeden Tag 5 Bilder herunterladen. Aber Vorsicht, das Abo verlängert sich ohne Kündigung automatisch nach Ablauf der 7 Tage.

Link: Depositphotos testen!

Mehr über den Autor

Andreas ist Senior Projektmanager in einem der weltweit größten Softwareunternehmen. Nebenbei ist er freier Dozent und lehrt an Fachhochschulen die Themen "Internationales Projektmanagement" und "Softwarearchitektur". Hier im Weblog-ABC gibt Andreas regelmäßig Webmaster, Affiliate und SEO Tipps. Mehr über Andreas und Weblog-ABC.

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Kommentare und Trackbacks (1)

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  1. Payam sagt:

    Ich verwende Depositphotos jetzt seit einem Jahr. Vor der Anmeldung war ich sehr skeptisch. Wer weiß, ob die überhaupt Verwertungsrechte besitzen, dachte ich mir. Also habe ich die Service-Nummer für Deutschland gewählt und dem Sales-Manager einige Fragen gestellt. Dadurch, dass sie sich versuchen auf dem deutschen Markt zu positionieren und auch über eine deutschsprachige Service-Nummer verfügen, habe ich mich etwas sicherer gefühlt, auch wenn ich ein gewisses Restrisiko beim Kauf von Lizenzen über ein US-Unternehmen sehe. Aber bis jetzt bin ich zufrieden. Der Dollarkurs macht das Angebot besonders attraktiv :)